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Abgeschlossene Projekte

Wohnungsmarktbericht Kassel

Mitwirkung bei der Erstellung des Wohnungsmarktberichts für die Stadt Kassel 2017.

Auftraggeber: Magistrat der Stadt Kassel, Dezernat Umwelt, Stadtentwicklung und Bauen

Auftragnehmer: Büro stadtforschung.net

Der Wohnungsmarktbericht ist im Dezember 2017 erschienen: Wohnungsmarktbericht Kassel 2017 (pdf)

Projektforschung "Umwandlung von Nichtwohngebäuden in Wohngebäude"

Das Thema "Umwandlung von Nichtwohngebäuden in Wohnimmobilien" wurde in den Jahren 2015-2016 vom Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) im Rahmen eines Forschungsfeldes des Experimentellen Wohnungs- und Städtebaus (EsWoSt) bearbeitet. Es wurden insgesamt sieben Modellvorhaben untersucht, die von Projektforschungsteams begleitet werden. Dr. Christoph Haller war als freier Mitarbeiter der RegioKontext GmbH Berlin mit der Projektforschung für zwei Modellvorhaben befasst:

Laufzeit: 2015-2016
Auftraggeber: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB)
Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung
Auftragnehmer:  Regiokontext GmbH
Mitwirkung: Dr. Christoph Haller als freier Mitarbeiter der Regiokontext GmbH
weitere Infos: Internetseiten des BBSR

 

Projekt zu Nutzungsmischung in Stadt- und Ortsteilzentren

Mit der Studie "Nutzungsmischung und die Bewältigung von Nutzungskonflikten in Innenstädten, Stadt- und Ortsteilzentren – Chancen und Hemmnisse" wurden im Auftrag des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) vorliegende Erkenntnisse in Literatur und Praxis zum Thema Nutzungsmischung ausgewertet. Dabei wurde der Blick auf den Gebietstyp der Stadt- und Ortsteilzentren gerichtet. Für die zentralen Stadträume wurden anhand zahlreicher Beispiele (Fallstudien) die städtebaulichen Strategien der stadtverträglichen Nutzungsmischung beleuchtet sowie Chancen, Hemmnisse und Herausforderungen bei der Umsetzung analysiert. Hauptziel war es, Erfolgsfaktoren herauszuarbeiten, um Nutzungsvielfalt in den Zentren zu sichern und zu stärken, Lösungsansätze zur Überwindung von Hemmnissen und Konflikten zu identifizieren und praxisorientierte Handlungsempfehlungen abzuleiten. Des Weiteren wurden Hinweise für das städtebauliche Instrumentarium des Bundes gewonnen, insbesondere zur Städtebauförderung.

Informationen zum Projekt: Projektseite des BBSR

Evaluierung des Programms Soziale Stadt

Mit der zweiten bundesweiten Zwischenevaluierung wurde zehn Jahre nach der ersten Zwischenevaluierung erneut eine umfassende Bewertung des 1999 gestarteten Bund-Länder-Programms "Soziale Stadt" vorgenommen.

Die Zwischenevaluierung wurde beauftragt vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) bzw. vom Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) und in enger Abstimmung mit den zuständigen Länderministerien sowie einem Expertenkreis durchgeführt.

Mit der Zwischenevaluierung beauftragt wurde ein interdisziplinäres Projektteam aus Plan und Praxis GbR (unter Mitwirkung von Dr. Christoph Haller), IfS Institut für Stadtforschung und Strukturpolitik GmbH und asum Angewandte Sozialforschung und urbanes Management GmbH in Kooperation mit Prof. Dr. Uwe Altrock (Universität Kassel) und Prof. Dr. Simon Güntner (HAW Hamburg).

Laufzeit: 2014-2016
Auftraggeber: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB)
Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung
Auftragnehmer:  Plan und Praxis GbR / IfS Institut für Stadtforschung und Strukturpolitik GmbH / asum Angewandte Sozialforschung und urbanes Management GmbH
Mitwirkung: Dr. Christoph Haller als freier Mitarbeiter der Plan und Praxis GbR
weitere Infos: Internetseiten des BBSR

 

Forschungs- und Beratungsprojekte für das Land Brandenburg

brandenburg.de Logo

Von Herbst 2012 bis Sommer 2013 war das Büro stadtforschung.net in zwei Projekte des Ministeriums für Infrastruktur und Landwirtschaft Brandenburg (MIL) eingebunden.

Expertise "Ländervergleich Baukultur": In diesem Projekt des Referates 22 (Bautechnik, Energie, Bau- und Stadtkultur) ging es darum, einen systematischen Überblick zu den konzeptionellen Aktivitäten, Kooperationen und Instrumentarien zum Themenfeld Baukultur in anderen Bundesländern zu gewinnen. Dazu wurden in ausgewählten Ländern (Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt, Thüringen) vorhandene Daten und Materialien analysiert sowie vertiefende Interviews geführt. Im Ergebnis wurden daraus Rückschlüsse auf die Ausrichtung der eigenen Aufgabenwahrnehmung im Land Brandenburg vorgenommen, so dass künftig neue inhaltliche Akzente gesetzt werden.
Das Projekt wird in Kooperation mit Dr. Anja Nelle, Leibniz-Institut für Regionalentwicklung und Strukturplanung (IRS), Erkner, durchgeführt. Laufzeit: Oktober 2012 bis März 2013.

Gutachten „Probleme, Instrumente und Verfahrensweisen der Stadtentwicklung in kleinen Städten des Landes Brandenburg“: Im Rahmen dieses Gutachtens wurde die Situation der Stadtentwicklung in kleinen Städten und Gemeinden des Landes Brandenburg empirisch untersucht. Im Ergebnis wurden die spezifischen Problemlagen in den kleinen Städten und Gemeinden, die im Rahmen der Stadtentwicklung verfolgten Ziele sowie die vorgesehenen Instrumente und Ressourcen dargestellt, mögliche Defizite analysiert und Vorschläge für die Landespolitik unterbreitet.
Das Gutachten wurde gemeinsam von der Plan und Praxis GbR (unter Mitwirkung von Dr. Christoph Haller) und der Regiokontext GmbH, Berlin, erstellt. Laufzeit: Oktober 2012 bis Juni 2013. Die Ergebnisse sind in einem Gutachten publiziert worden.

Zukunft der Städtebauförderung

Die Geschichte der Städtebauförderung ist geprägt von einer Tradition der partnerschaftlichen Zusammenarbeit von Bund, Ländern, Kommunen und Verbänden. Die politische Diskussion zur Städtebauförderung war in den letzten Jahren aufgrund der haushaltspolitischen Lage allerdings sehr auf die Höhe der Finanzhilfen fokussiert. Mit dem öffentlichen Bekräftigen des Nutzens und der Wirkungen der Städtebauförderung ging ein wachsendes Bedürfnis nach einer strategischen Debatte über ihre inhaltliche Weiterentwicklung einher.

Das BMVBS hat deshalb zu zwei Werkstattgesprächen zur Zukunft der Städtebauförderung eingeladen. Dabei wurden am 30. Mai 2012 und am 15. August 2012 die Themen "Künftiger städtebaulicher Investitionsbedarf", "Umsetzung, Beteiligung und Prozessmanagement", "Finanzierung" sowie "Kommunikation" diskutiert. In einer Veröffentlichung wurden die wissenschaftlichen Vorträge und die Ergebnisse der fachlichen Diskussion dokumentiert.

Das Büro stadtforschung.net war in die Konzeption, Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung der Werkstattgespräche sowie an der Erstellung der Publikation beteiligt.

Laufzeit: März 2012 bis September 2012
Auftraggeber: Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung  
Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung
Auftragnehmer:  empirica AG, Zweigniederlassung Bonn
Mitwirkung: Büro stadtforschung.net als Unterauftragnehmer der empirica AG
weitere Infos: www.staedtebaufoerderung.info

Jubiläumsdokumentation "40 Jahre Städtebauförderung"

Die Städtebauförderung hat das heutige Bild unserer Städte und Gemeinden wesentlich mit geprägt. Bund, Länder und Kommunen haben mit dieser gemeinsam getragenen Politik seit 40 Jahren eindrucksvolle Erfolge in der Stadterneuerung erreicht. Das Jubiläum war Anlass für das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, die Ergebnisse zu dokumentieren und zu würdigen, wesentliche Rahmenbedingungen und Herausforderungen zu benennen und zu reflektieren.

Die vorliegende Zwischenbilanz zeichnet die Entwicklung der Städtebauförderung in ihren verschiedenen Facetten nach: Ein analytischer Blick auf das bisher Geschehene in seinem zeitgeschichtlichen Kontext, Erinnerungen und Einschätzungen von Zeitzeugen und gute Beispiele aus der Praxis verdeutlichen, wie die Städtebauförderung stetig an die neuen Herausforderungen der Stadtentwicklung angepasst und weiterentwickelt wurde.

Der Blick auf vier Jahrzehnte zeigt auch die vielfältigen Gründe, warum die Städtebauförderung als Instrument staatlicher Struktur- und Stadtentwicklungspolitik zum Erfolgsmodell geworden ist, das nicht nur im gesamten politischen Spektrum, sondern auch international eine hohe Anerkennung erfährt.

Laufzeit: Januar 2011 bis Dezember 2011
Auftraggeber: Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung  
Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung
Auftragnehmer:  Plan und Praxis GbR, Berlin
Mitwirkung: Christoph Haller als freier Mitarbeiter der Plan & Praxis GbR
weitere Infos: Internetportal des BBSR

Evaluierungskonzept für Programme der Städtebauförderung

Im Zuge der Föderalismusreform und vor dem Hintergrund erhöhter Effizienzanforderungen sind zukünftig die Städtebauförderprogramme zeitlich zu begrenzen, degressiv auszugestalten sowie regelmäßig auf ihre Wirksamkeit zu überprüfen. Dafür ist eine zwischen dem Bund, den Ländern und der kommunalen Ebene abgestimmte Evaluierungspraxis sinnvoll und erforderlich. Angesichts komplexer Programmstrukturen und Wirkungszusammenhänge, föderal aufgebauter Verantwortlichkeiten und zahlreichen nationalen und internationalen Evaluierungsansätzen wurden in diesem Projekt praktikable Qualitätsstandards für aussagekräftige Evaluierungen innerhalb der Städtebauförderung entwickelt.

Als Projektergebnis sind eine Kommunale Arbeitshilfe sowie ein Leitfaden für Programmverantwortliche für die Evaluierung der Städtebauförderung entstanden. 

Laufzeit: Dezember 2009 bis Januar 2012
Auftraggeber: Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung 
Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung
Auftragnehmer:  Universität Kassel, Lehrstuhl für Stadterneuerung und Stadtumbau
Universität Potsdam (Institut für Geographie, Arbeitsbereich Regionalwissenschaften)
Plan und Praxis GbR, Berlin
Mitwirkung: Christoph Haller als freier Mitarbeiter der Plan & Praxis GbR
weitere Infos: Internetportal des BBSR

Eigentümerstandortgemeinschaften im Stadtumbau

Ein Großteil der Altbaubestände, die insbesondere die zentralen Lagen von Städten und Stadtteilen prägen, ist in der Hand privater Einzeleigentümer. Diese Bestände leiden insbesondere in Ostdeutschland häufig unter erheblichem Modernisierungsrückstau, die Leerstände sind hoch. Für die Aufwertung dieser innerstädtischer Wohnquartiere im Stadtumbau Ost und West wird die Aktivierung und Zusammenarbeit verschiedener Eigentümer immer wichtiger. In Form von Eigentümerstandortgemeinschaften können die unterschiedlichen Akteure mit kooperativen Lösungsansätzen die oftmals komplexen Problemlagen gemeinsam angehen. Das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) hat im Rahmen des Experimentellen Wohnungs- und Städtebaus (ExWoSt) von 2008 bis 2011 ein Forschungsfeld zum Thema Eigentümerstandortgemeinschaften bearbeitet, in dessen Rahmen insgesamt 15 Modellvorhaben gefördert wurden, um die Tragfähigkeit, Möglichkeiten und Arbeitsweisen der Eigentümerzusammenarbeit im Stadtumbau und in der Stadtentwicklung zu erproben. Eines dieser Modellvorhaben war das Projekt „Eigentümerstandortgemeinschaft Leipzig-Bülowviertel“.

Christoph Haller hat im Auftrag der Stadt Leipzig für das Projekt im Bülowviertel die lokale Forschungsassistenz übernommen und berichtete in diesem Rahmen der Forschungsfeldassistenz, die bei der Empirica AG (Bonn) angesiedelt war, regelmäßig über den Fortgang des Modellvorhabens.

Laufzeit: März 2009 bis Dezember 2011
Auftraggeber: Stadt Leipzig, Amt für Stadterneuerung und Wohnungsbauförderung
Auftragnehmer:  Büro Stadtforschung.net
Mitwirkung: Lokale Forschungsassistenz für die ESG Bülowviertel
weitere Infos: Website der Eigentümerstandortgemeinschaft Leipzig-Bülowviertel 
Website zum Forschungsfeld Eigentümerstandortgemeinschaften beim BBSR

Stadtumbau-Dialog Brandenburg

In Vorbereitung der zweiten Programmphase des Bund-Länder-Programms Stadtumbau Ost ab 2010 hat das Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft des Landes Brandenburg (MIL) einen Dialog mit den Stadtumbau-Akteuren in den Brandenburger Städten angestoßen. Ziel des Dialoges war es, gemeinsam mit den Kommunen, den Wohnungsunternehmen und weiteren relevanten Akteuren die bisherigen Erfahrungen im Stadtumbau auszuwerten sowie Perspektiven für die künftige Förderperiode aufzuzeigen.

Laufzeit: Dezember 2008 bis Oktober 2010
Auftraggeber: Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft des Landes Brandenburg
Auftragnehmer:  Leibniz-Institut für Regionalentwicklung und Strukturplanung (IRS), Erkner
Ernst Basler + Partner GmbH, Potsdam
Mitwirkung: Christoph Haller als wissenschaftlicher Mitarbeiter bzw. freier Mitarbeiter des IRS
weitere Infos: www.stadtumbau-brandenburg.de

Bürgermitwirkung im Stadtumbau

Das Bund-Länder-Programm Stadtumbau Ost war und ist angesichts gravierender Veränderungen in der Lebenswelt der Bewohner auf breite Akzeptanz und Mitwirkung der Bürger und Betroffenen angewiesen. Bislang gab es aber keinen systematischen Überblick über die Bekanntheit des Programms, die Beurteilung von Rückbau- und Aufwertungsmaßnahmen sowie verschiedene Formen der Bürgerbeteiligung und -mitwirkung. Im Rahmen der Evaluierung des Bund-Länder-Programms Stadtumbau Ost wurde daher ein Sondergutachten durchgeführt, das erstmals eine umfassende Bestandsaufnahme zu diesem Thema bietet.

Die Ergebnisse zeigen, dass die Bürger mehrheitlich die Zielsetzung des Programms teilen, vor allem weil sie ein realistisches Bild von den Entwicklungsperspektiven in ihrer Stadt haben und die deutliche Verbesserung in der Wohn- und Lebensqualität in den Städten auch in der lebensweltlichen Perspektive unmittelbar wahrgenommen wird. Die Studie zeigt aber auch, wo der Informationsfluss über die Umsetzung des Stadtumbauprogramms in den Kommunen noch verbessert werden sollte. Die Fortführung des Programms Stadtumbau Ost bietet die Chance, die kreativen Potenziale der Bürgermitwirkung noch stärker zu nutzen.

Laufzeit: Oktober 2007 bis September 2008
Auftraggeber: Bundesministerium für Verkehr, Bau- und Stadtentwicklung
Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung
Auftragnehmer:  Leibniz-Institut für Regionalentwicklung und Strukturplanung (IRS), Erkner
IfS Institut für Stadtforschung und Strukturpolitik GmbH, Berlin
Mitwirkung: Christoph Haller als wissenschaftlicher Mitarbeiter des IRS
weitere Infos: Website zum Projekt beim BBSR

Bestandssituation und Bewirtschaftungsstrategien privater Eigentümer in den neuen Ländern und ihre Einbeziehung in den Stadtumbau Ost

Wesentliche Ziele des Stadtumbaus Ost sind die Stärkung der Innenstädte und die Aufwertung der Altbausubstanz. Die Altbaubestände privater Eigentümer sind dabei aufgrund ihres teilweise erheblichen Anteils am Wohnungsangebot und ihrer oftmals stadtbildprägenden Funktion von besonderer Bedeutung für die Stadtentwicklung in den neuen Ländern.

Die Einbeziehung der privaten Eigentümer in den Stadtumbau gestaltet sich bisher schwierig. Die bislang im Zusammenhang mit dem Stadtumbau zu verzeichnenden Aufwertungs- und Rückbaumaßnahmen beziehen sich nämlich fast ausschließlich auf die Bestände der größeren Wohnungsunternehmen — vor allem weil die lokale Wohnungswirtschaft in vielen Kommunen erfolgreich in die Konzeptentwicklung und die Umsetzung der Stadtumbaumaßnahmen eingebunden wurde. Dagegen ist es bislang weder bei Aufwertungs- noch bei Rückbaumaßnahmen gelungen, in spürbarem Umfang kleinere private Vermieter mit dem Förderprogramm Stadtumbau Ost anzusprechen und aktiv in den Stadtumbauprozess einzubeziehen.

Ausgehend von einer problemorientierten Einschätzung der Bestandssituation und der Bewirtschaftungsperspektiven privater Eigentümer wurde im Rahmen des Forschungsprojektes erhoben, mit welchen Strategien und Maßnahmen eine weitere Aufwertung und Nutzung der privaten Altbaubestände realistisch verfolgt werden kann. Es wurden Ansätze und modellhafte Lösungen zur Einbeziehung privater Eigentümer in den Stadtumbau identifiziert, die die Aufwertung von Gebäuden privater Eigentümer befördern, aber auch wohnungswirtschaftlich und städtebaulich sinnvolle Rückbaumaßnahmen mit einschließen. In die Untersuchung einbezogen wurden schließlich auch Überlegungen zu den möglichen Auswirkungen, sollte eine Weiterführung der Aufwertung im privaten Bestand und ein zielgerichteter Rückbau nicht gelingen.

Laufzeit: November 2005 bis Oktober 2006
Auftraggeber: Bundesministerium für Verkehr, Bau- und Stadtentwicklung
Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung
Auftragnehmer:  Leibniz-Institut für Regionalentwicklung und Strukturplanung (IRS), Erkner
IfS Institut für Stadtforschung und Strukturpolitik GmbH, Berlin
Mitwirkung: Christoph Haller als wissenschaftlicher Mitarbeiter des IRS
weitere Infos: Website zum Projekt beim IRS
Website zum Projekt beim BBSR

Stadt 2030 – Eisenhüttenstadt

"Stadt 2030" war ein Förderprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF). 21 Regionen / Städte und Gemeinden erhielten Fördermittel, um einen Dialog über langfristige Zukunftsperspektiven zu initiieren. Darauf aufbauend sollte ein Zielkorridor für die zukünftige Stadtentwicklung definiert werden. Die Arbeit des Projektes EisenhüttenStadt2030 hatte die inhaltlichen Schwerpunkte "Schrumpfende Stadt" und "Image und Identität".

Ziel der Arbeit war es, in einem öffentlichen und fachlichen Diskurs ein Leitbild für Eisenhüttenstadt zu entwickeln und nachhaltige Strukturen für die Weiterarbeit aufzubauen. Realisiert wurde das Projekt im Rahmen eines intensiven Beteiligungsprozesse, so wurden insgesamt sechs Werkstätten mit interessierten Bürgern und Akteuren der Stadtentwicklung durchgeführt, sowohl zu den Schwerpunktthemen (Wirtschaftliche Entwicklung, demografischer Wandel, Schrumpfende Stadt- lebendige Stadt, Image und Identiät) als auch zwei Zukunftswerkstätten zu denkbaren Szenarien zukünftiger Stadtentwicklung und zur Leitbildentwicklung.

Es wurden fünf Themen herausgearbeitet, welche für die langfristige zukünftige Entwicklung als wesentlich erachtet wurden. Die Werkstätten trugen dazu bei, die Kommunikation zwischen den Akteuren zu verbessern und leiteten einen öffentlichen Diskurs zu wichtigen Themen der Stadtentwicklung ein.

Laufzeit: Dezember 2002 bis Juni 2004
Auftraggeber: Bundesministerium für Bildung und Forschung
Stadt Eisenhüttenstadt
Auftragnehmer:  Leibniz-Institut für Regionalentwicklung und Strukturplanung (IRS), Erkner
Mitwirkung: Christoph Haller als wissenschaftlicher Mitarbeiter des IRS
weitere Infos: Website zum Projekt beim IRS
Website zum Projekt bei der Stadt Eisenhüttenstadt

Dissertationsprojekt

Forschungsverbund Stadt 2030

Im Oktober 2012 wurde das Promotionsverfahren (Dr. rer. pol.) mit der Dissertation „Die Suche nach Entwicklungsperspektiven für schrumpfende Städte und Regionen. Erfahrungen aus dem Forschungsverbund Stadt 2030“ an der Universität Kassel (Lehrstuhl für Stadterneuerung und Stadtumbau) abgeschlossen. Gegenstand der Arbeit ist die Untersuchung desForschungsverbundes „Stadt 2030“, der in den Jahren 2000 bis 2005 vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) initiiert worden war. 21 Projekte waren aus einem bundesweiten Wettbewerb zur Teilnahme am Forschungsverbund "Stadt 2030" ausgewählt worden. Ziel der Auswahl war es einerseits, möglichst alle aktuellen und zukunftsrelevanten Problemkonstellationen der deutschen Stadtentwicklung zu repräsentieren, zum anderen möglichst unterschiedliche, divergierende Ansätze von Zukunftslösungen, Visionen oder Konzepten in dem Verbund zu versammeln.

Die Dissertation beleuchtet den normativen Ansatz des Forschungsverbundes („Anerkennung von Schrumpfungsprozessen als Rahmenbedingung der künftigen Stadtentwicklung“ sowie „Entwicklung eines angemessenen Problembewusstseins und geeigneter Instrumentarien zur Steuerung“). Die Leitfrage der Arbeit lautet, mit welchen Herangehensweisen die Schrumpfungsprozesse in den „Stadt-2030“-Projekten aufgegriffen wurden und welche Ansätze zur Regenerierung der schrumpfenden Städte bzw. Regionen aus den Projekten heraus entwickelt und ggfs. implementiert werden konnten. Im Rahmen der Arbeit wurden die folgenden vier Modellprojekte des Forschungsverbundes diesbezüglich näher untersucht:

  • Guben – Gubin 2030 (Website nicht mehr aktiv)
  • EisenhüttenStadt 2030
  • Vision 2030 Schwalm-Eder-West (Website nicht mehr aktiv)
  • Region Braunschweig: Stadt+Um+Land 2030 (Website nicht mehr aktiv)

Die Dissertation ist als Online-Publikation auf dem KOBRA-Server der Universitätsbibliothek Kasselveröffentlicht.

 

Seminarreihen des VHW

Der vhw—Bundesverband für Wohnen und Stadtentwicklung e. V. setzt sich seit mehr als 60 Jahren für eine nachfrageorientierte Wohnungs- und Stadtentwicklungspolitik ein, die es dem Bürger ermöglicht, seine Vorstellungen von angemessenem Wohnen zu verwirklichen. Seine Aufgaben nimmt der Verband bundesweit in der Politikberatung durch Stellungnahmen und Gutachten und im Rahmen seiner Dienstleistungen durch ein umfassendes qualifiziertes Fortbildungsangebot, Consulting und Fachliteratur wahr. Christoph Haller ist seit 2010 kontinuierlich an der Konzeption und Durchführung unterschiedlicher Seminarreihen beteiligt.

Zum Themenschwerpunkt „Aktive Innenentwicklung“ wurde im Jahr 2010 eine Seminarreihe konzipiert und durchgeführt, die einen praxisbezogene Einstieg in das Thema und die aktuellen Herausforderungen der Integrierten Entwicklung von Zentren und Quartieren vermittelt. Vier Seminartermine (Juni 2010, Hamburg / November 2010, Leipzig / Dezember 2010, Frankfurt am Main / April 2012 in Hannover) haben stattgefunden.

Eine weitere Seminarreihe wurde im Jahr 2011 zum Themenkomplex "Demografischer Wandel und Wohnungsmarktentwicklung" konzipiert. Ziel dieser Seminarreihe war es, nicht nur in den bereits vorhandenen Stadtumbauprozessen zu denken. Vielmehr sollen ganzheitliche und langfristige Konzepte für den Umgang mit dem demografischen Wandel thematisiert werden. Strategische Ansätze zur Transformation des Wohnimmobilienbestandes, der Quartiersentwicklung und damit der Städte werden dargestellt und entwickelt. 2011 und 2012 haben in dieser Reihe vier Seminare stattgefunden (Juli 2011 in Essen / Oktober 2011 in Leinfelden-Echterdingen / April 2012 in Mainz und Hannover / November 2012 in Nürnberg).